Congas



Im Gegensatz zu Schlagzeug europäischer Herkunft (kleine Trommel, Pauken)
handelt es sich bei Congas um Trommeln die mit den Händen geschlagen
werden.

Während es beim Schlagen einer Trommel mit Stöcken recht einfach ist, einen exakten Klang zu erzeugen, ist bei Handtrommeln eine korrekte Technik
(d. h. richtige Hand und Fingerhaltung, Stärke des Anschlags und die Stelle
des Fells, auf die man schlägt) besonders wichtig.
Jeder Anfänger sollte daher wissen, dass die falsche Technik
a) zu unbefriedigten Klangerlebnissen
b) zu Verletzungen der Hände führen kann.

Eine gute Congatechnik beinhaltet
a) das Beherrschen der Grundschläge
b) die richtige Dynamik, das heisst Anschlagstärke


Man unterscheidet je nach Größe und Tonhöhe der Trommeln zwischen
Tumba:
-großer Bauch und Felldurchmesser
-tiefe Stimmung
-zum Spielen von Bassrhythmen


Conga:
- mittelgroßer Bauch und Felldurchmesser
- mittlere Stimmung


Quinto:


-kleiner Bauch und Felldurchmesser
-hohe Stimmung
-meist zum Solospielen verwendet


Die Bezeichnung Conga dient als Sammelbegriff für alle Größen und Funktionen.
Da bei den meisten Rhythmen bei der Verwendung von mehreren Trommeln
eine ganz bestimmte Melodie entsteht, ist nicht nur auf die Stimmung zu achten,
sondern auch darauf, welche Trommel welchen Rhythmus spielt.
Congatrommeln sind mit Naturfellen bespannt (meist Kuh-oder Eselshaut).